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hopfenjunge – dreckspatz (hopfenjunge no. 7): ein schmutziges kerlchen ganz nach meinem geschmack

 

es ist mittlerweile ziemlich genau zwei monate her, dass wir unser black ipa gebraut haben. es war ein mega sonniger tag und rob wurde nach draußen gestellt 🙂

 

bei der gärung hat sich dieser hopfenjunge recht viel zeit gelassen und wir waren sooo gespannt, wie es denn wird, unser erstes richtiges eigenes bier. schon vor einigen wochen haben wir zum ersten mal probiert und waren uns ziemlich schnell einig: ein wirklich sehr schmackhaftes ding! 😀

besonders viele black ipa’s habe ich bisher nicht getrunken, bei vielen allerdings – zumindest hab ich das so in erinnerung – war, wenn das malz-hopfen-verhältnis denn überhaupt in eine richtung schwankte – vor allen dingen der hopfen präsent. beim ersten schluck unseres bieres hingegen dachte ich, das röstaroma sei vielleicht ein bisschen zu dominant (mittlerweile habe ich den eindruck übrigens nicht mehr, ein längeres reifen hat diesem jungen ziemlich (!) gut getan.). hat nicht gestört, war halt eben nur ein irgendwie neues geschmackserlebnis.

„waaaas würde wohl ein profi zu diesem bier sagen?“ hab ich mich gefragt… da gibt’s doch bestimmt auch einige kritikpunkte und verbesserungsvorschläge – #learningbybrewing und so. und ich glaub keine zwei tage später war ein fläschchen unterwegs nach bayreuth und dort zu den „maisels“ und dort zu deren biersommelier michael könig. huch! 😀 ich hab ihm gesagt, besser noch ein bisschen stehen lassen, allein schon wegen der reise. ne woche später hat er’s dann probiert – was waren wir nervös! 😀

sein fazit: ein sehr gutes black ipa, bei dem alles passt und bei dem wir alles genau so lassen sollten, wenn wir es noch mal brauen. ich muss sagen, mit so einer kritik haben wir jetzt im leben nicht gerechnet. aber ich mein… wenn’s denn schmeckt! 😉

was ich zum dreckspatz sage? hach! ich liebe ihn! ❤ und so sieht er aus:

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röstig und hopfenbetont. malzig und fruchtig. besonders heiß, wenn schön kalt. ein in der sonne gebrautes black ipa.

es ist irgendwie ein starker typ geworden, was seinen geschmack angeht – der alkoholgehalt liegt hier nur bei etwa 5 % – ne ordentliche portion röstaroma, wobei die fruchtigen und herben hopfennoten ebenso ordentlich daherkommen. in der nase bemerkt man besonders die früchtchen (citra und simcoe sind drin) . die mitte ist wunderbar malzig und am ende kommt dann wieder der hopfen — geil! und die farbe? whoooo! – black: wie dieser schmutzige typ eben sein sollte! 😉 obendrauf ein mega cremiges schaumkrönchen.

die perfekte mood: na, kleine(r), hast du bock auf schweinereien? (sowhat from! :D)

ich bin wirklich ein bisschen stolz auf uns. ist okay, oder? 😉 und bin gespannt, wie das denn mit dem braumeister so klappt – kriegen wir es beim nächsten versuch wieder genau so hin? wie bombe wär das! 🙂 danke noch mal, micha, dass du bock hattest, das ding zu probieren!

tschüss, ihr mäuschen! ❤

euer hopfenmädchen

2 Kommentare zu „hopfenjunge – dreckspatz (hopfenjunge no. 7): ein schmutziges kerlchen ganz nach meinem geschmack

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