biertasting und moodpairing · helles

das helle der brauerei zum klosterhof: ich hab da mal mit freude ein bisschen im trüben gefischt ;)

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vor einigen wochen hab ich post aus heidelberg bekommen: ein paar fläschchen der brauerei zum klosterhof. ich find’s immer wieder schön, wenn zwischen den ganzen ipa’s, stouts und co. auch die guten alten vertreter auf meiner probierliste stehen, denn auch (manchmal auch besonders) solche typen maaag ich. 🙂

bekommen habe ich das helle, das dunkle sowie das bernsteinweizen (das pils und ein herrlicher glaskrug haben den weg zu mir leider nicht unversehrt überstanden – die ploppflasche ist einfach ausgelaufen, habt ihr sowas schon erlebt? 😀 die sendung war bestens und vosicht-glas-mäßig verpackt, was haben die dhl-er denn da bitte mit dem paket gemacht!?). alles wirklich gute biere. biobiere 🙂 da ich jedoch kein großer weizenfan bin – für euer weizen jedoch kurz ein extralob: kein deutliches bananenaroma am start, ich hab es also wirklich genossen! 🙂 – und mir das helle einfach am deutlichsten geschmeckt hat (ja, das kann man bestimmt so sagen :D), habe ich mich in diesem beitrag darauf beschränkt 🙂

bitterhopfen kommen den brauern übrigens nicht in die pfanne – für sämtliche biere – und davon gibt es neben den „bodenständigen“ noch viele weitere! – werden aromahopfen eingesetzt.

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der flaschenlook ist irgendwie typisch „klostermäßig“ – funktioniert und geht meiner meinung nach bei klassischeren biersorten immer 🙂 ausgeschenkt, präsentiert sich hier ein besonders trüber typ, genau mein fall bei hellen bieren! der schaum ist sehr imposant und in die nase steigt die volle ladung landaroma – ebenfalls meins! ❤

diese note hat sich – auch geschmacklich – durch alle der drei biere gezogen, beim dunklen und hellen zudem ein nur sehr dezentes hopfenaroma. für meinen geschmack hätte es beim dunklen bier in sachen hopfenbittere etwas mehr sein dürfen, vor allem im abgang – hätte die sache einfach ein bisschen runder gemacht (das nussige aroma war hier dafür sehr schön :)). beim hellen kollegen allerdings hat mir das fehlen dieser hopfigen „tiefe“ überraschenderweise nicht wirklich etwas ausgemacht  – hier passte es: ein erfrischendes, leckeres bier mit einer leichten säure. kommt sehr gut in einem biergarten, würd ich sagen 🙂 alkoholgehalt: sommerliche 4,9 %.

die perfekte mood: ein so schön trübes und leckeres bier bei einem so unschön trüben und nicht so leckeren wetter wie dem heutigen macht irgendwie eine doch recht schöne und untrübe laune: sonne im kopp! 🙂

so schön (trüb) kommen übrigens das dunkle sowie das bernsteinweizen daher:

sollte ich es mal nach heidelberg schaffen, würd ich sehr gerne mal rumkommen – besonders auch euer hopfenfuchs interessiert mich! 😉 und auch wenn ich kein pilsfan bin – dem typen mit dem tettnanger hopfen würd ich mal ne chance geben! 🙂 danke für diese leckere flaschenpost!

tschüss, ihr nüsschen! ❤

euer hopfenmädchen

 

 

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