sonstiges

biersommelier-ausbildung von doemens: ein erfahrungsbericht

(werbung. verlinkung.)

 

hopfenmädchen

mein jahresstart war ziemlich aufregend: ich hab die ausbildung zur diplom biersommelière gemacht, angeboten von doemens (in gräfelfing) in zusammenarbeit mit dem kiesbye bierkulturhaus in obertrum, österreich. der intensivkurs dauert zwei wochen; davon verbringt man die zweite eben in österreich, während man bei der ersten woche die wahl zwischen gräfelfing – direkt bei doemens – oder bamberg hat (wobei es nur einen bamberg/österreich-kurs im jahr gibt, zumindest in 2019). da ich bamberg kenne und liebe, war meine wahl direkt klar. 😉 das gästezentrum von weyermann war dabei der ausbildungsort.

als bzw. bevor ich mich angemeldet hatte, hab ich das netz mal nach erfahrungsberichten durchsucht, bin da aber nicht wirklich fündig geworden. natürlich gibts auf der doemens-seite selbst ne menge infos, und interviews mit sommeliers findet man auch, aaaber ne etwas persönlichere note kann hier glaub ich nicht schaden, besonders natürlich, weil ich die ausbildung richtig schnieke finde 😉 trotzdem bleibts auch hierbei nur bei nem kleinen überblick – mit dem intensivkurs haben sie nicht gelogen 😀

es gibt zwei wochen lang ne menge input (ok, am we dazwischen kann man nach der 1. prüfung am samstag etwas relaxen, wobei man dann auch rüber nach obertrum fahren muss;  und sich den ganzen stoff mal in ruhe noch mal anzuschauen, kann auch nicht schaden ;)), was je nach vorkenntnis für den ein oder anderen teilnehmer auch sicher etwas anstrengend sein kann. trotzdem war die atmosphäre während der zwei wochen durchweg locker und entspannt. ein großes lob an alle dozenten – so macht lernen auf jeden fall spaß 🙂

die themen der ausbildung:

  • geschichte des bieres
  • bierherstellung und rohstoffe
  • schankanlagen
  • sensorik
  • kochen mit bier
  • foodpairing
  • holzfasslagerung
  • bier im gastronomischen alltag
  • bierglaskultur

… und noch einiges mehr – könnt ihr aber auch alles genauer noch mal hier einsehen. 🙂

soweit ich weiß, werden maximal 18 teilnehmer in einen kurs gesetzt. in meinem gabs 13, ne bunte mischung wirklich mega cooler leute – grüüüße an dieser stelle! und yeah, noch ne weitere frau war am start! 😉

die erste woche also haben wir in bamberg verbracht. die weyermann-crew hat uns hier wirklich mega gut mit kaffee, kuchen und co. versorgt, liebsten dank noch mal! hier mal ein blick ins gästezentrum. ne führung durch die malzfabrik (vor zwei jahren schon mal gemacht, schaut mal hier) haben wir auch gemacht 🙂

natürlich gabs in sachen bier nicht nur theorie 😉 die sensorik war ein großer bestandteil der ausbildung, und so wurden auch dementsprechend ne menge spannender biere verkostet. auch das kennenlernen von off-flavours gehörte dazu. bierstile und off-flavours waren dann auch thema in der ersten prüfung.

um 8 uhr gings übrigens morgens los, und so im durchschnitt ging der unterricht bis 18 uhr. an den abenden wurden in bamberg tische in diversen brauhäusern reserviert; was man auch unbedingt mitnehmen sollte, wenn man noch nie in dort gewesen ist 😉 allerdings muss man auch irgendwie für sich festmachen, wann man lernt und wie viel zeit man dafür benötigt. denn tatsächlich bleibt unterm strich dann gar nicht sooo viel zeit dafür übrig 😉

samstag mittag gings dann – für mich mit dem zug – weiter nach österreich 🙂 ist übrigens gut machbar: von bamberg über münchen bis nach salzburg, und von da ists noch ne halbe stunde mit dem bus. das restliche we hatten wir dann frei; montag morgen gings im bierkulturhaus weiter. mega coole location! 🙂

die zweite woche war deutlich praktischer gestaltet, was ich sehr cool fand – es gab ne menge abwechslung. son paar meiner highlights waren…

die verkostung von bieren, die teils viele, viele jahre gelagert wurden…

… und, was ich wirklich großartig fand: kochen mit bierzutaten. es war ein wundervoller koch am start, und was er gezaubert hat, war mega lecker, z.b. eine suppe mit schlagsahne, in die er etwas hopfenpellets gerieben hat, oder fisch, der in geschrotetem malz gebraten wurde, und, und, und… jammi!

foodpairing und biercocktails standen ebenso auf dem programm 🙂

besonders cool: der brautag! 😉 wir durften unser eigenes bier brauen. auf dieser anlage wirklich ein erlebnis!

die tage in obertrum gingen dann auch ein paar mal deutlich länger. so waren wir beispielsweise zwei mal in salzburg unterwegs und wurden hier auch mal in der gastro eingesetzt. 🙂 ab donnerstag nachmittag waren wir dann quasi „durch“ – den tag konnten wir dann noch zur prüfungsvorbereitung nutzen. freitag morgen gings dann mit nem multiple choice test los; anschließend wurde jeder einzeln in einem weiteren sensoriktest und einem gespräch mit einem biersommelier geprüft. ein ziemlich aufregender tag 🙂 vor der diplomfeier – bei der wir wieder sooo gut bekocht wurden! – gabs noch ne führung durch die trumer brauerei.

und yeah, abends durften wir dann auch endlich die urkunde entgegen nehmen 😉

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ich hatte ne menge spaß, hab viel gelernt, und so viele neue dufte menschen kennen zu lernen, ist natürlich auch immer großartig 🙂 die ausbildung ist meiner meinung nach stark empfehlenswert; man sollte aber schon ein gewisses grundwissen mitbringen und vor allen dingen bier lieben (und leben). 😉 wenn ihr überlegt, den kurs zu besuchen, macht auf jeden fall ne herzensentscheidung daraus – dann werdet ihr auch ne menge für euch mitnehmen können.

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tschüss, ihr herzchen! ❤

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3 Kommentare zu „biersommelier-ausbildung von doemens: ein erfahrungsbericht

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