bierbrauen und braumeister · märzen

oktoberfestbier (obergäriges märzen): braubericht (high-gravity und earl-verfahren) plus link zum rezept

(enthält werbung.)

seeervus! 🙂

wie bereits bei facebookinstagram und twitter angekündigt, hier nun der bericht über unseren letzten brautag. irgendwie war so viel los die letzten wochenenden, dass wir doch tatsächlich wochenlang nicht mehr gebraut haben… 🙈 umso schöner war es nun. das wetter war herrlich und wir haben unsere terrasse zur outdoor-braustube umfunktioniert – zwischendurch ein kleines bierchen – hach, ein träumchen 😀

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auf unserer to-brew-list stand bazi, ein oktoberfestbier. mindestens einmal im jahr gibts bei uns familien-/freundemäßig ne entsprechende party, da wurd es höchste zeit, mal so nen kleinen bazi zu brauen. soll in diese fässchen abgefüllt werden, „o’zapft is“ und so 😉

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es musste eine obergärige variante her, und nach einigem überlegen und suchen haben wir schließlich dieses feine rezept hier als basis genommen.

eine obergärige märzen-interpretation (hallo micha, an dieser stelle, und danke für dieses rezept! ;)). da wir die „notti“ sowieso noch in unserem hefevorrat hatten, passte das ganz gut. die hopfensorten haben wir geändert, da auch unsere hopfenreste  verbraut werden woll(t)en – wir haben uns für tettnanger und magnum entschieden.

dies und das zum brauverfahren

unser ziel: zwei 10-liter fässer füllen und zudem noch ein paar wenige fläschchen, zwecks schmeckt-das-überhaupt-probe 😉 unser topf fasst jetzt aber nur 20 liter. durch das high-gravity-verfahren konnten wir die in dem fall doch etwas knappe kapazität glücklicherweise etwas erhöhen 😉 für alle, die so gar nix damit anfangen können: wir haben eine hochprozentige würze erstellt und haben sie nach dem hopfenkochen bzw. vor der gärung mit wasser verdünnt,  um auf die benötigte stammwürze zu kommen.

außerdem haben wir mit dem earl-verfahren (earlsches kochmaischverfahren) gemaischt, ne alternative zur dekoktion. das prinzip: man teilt die schüttung in zwei teile. ein teil wird eingemaischt und dann zum kochen gebracht. danach kommt das restliche wasser hinzu, um die kochmaische auf einmaischtemperatur herunter zu kühlen. es folgt teil 2 der schüttung. genauere infos, vorteile usw. findet ihr hier.

angepeilt haben wir übrigens einen alkoholgehalt von etwa 6%.

der brautag in bildern

so, genug der theorie 😉

als erstes gings ans schroten – natürlich an der frischen luft 😉

wasser auf temperatur bringen und den ersten teil der schüttung einmaischen.

nach diesen rührenden momenten den brei zum kochen bringen:20180722_131737-01

restliches wasser hinzufügen und den zweiten teil der schüttung einmaischen:

hopfen schon mal bereitlegen,  vorschießen und dann kommt die vorderwürzehopfung…

next: läutern. lief übrigens alles, wie am schnürchen 😉

für die hühner und laufenten meiner ma haben wir nen schicken eimer treber klargemacht 😀20180722_170734-01

und schließlich gings zum hopfenkochen, waaaas für ne brühe 😀

voilà. mit hefe füttern und abwarten 😉

wir sind gespannt… das ergebnis zeig ich euch dann natürlich 😉

seid ihr auch oktoberfestbiermäßig unterwegs? dann lasst mal hören 🙂

tschüss, ihr bazis! ❤

euer hopfenmädchen

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