bierbrauen und braumeister · biertasting und moodpairing

die wohl letzten hopfenjungen dieses jahres: in alter frische & kürbisköpfchen (mit link zum basisrezept) :)

bevor ich euch demnächst mal wieder mit kaufbaren bieren versorge, wollte ich euch noch kurz die wohl letzten hopfenjungen dieses jahres vorstellen. gebraut wird dieses jahr bestimmt noch mal; die ergebnisse seht ihr dann im hopfigen 2018. 🙂

nun denn, zwecks vollständiger übersicht steht zunächst noch aus: das zweite frischhopfen-bierchen. neben dem ipa haben wir nach der hopfenernte auch noch das altbier „in alter frische“ gebraut. voilà, hier ist es:

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hopfenjunge – in alter frische: es regnete, die sonne schien und wir ernteten tettnanger und gimmli. ein mit frischhopfen gebrautes altbier.

wenn ich mal ein altbier finde, das mir richtig gut schmeckt, kann ich mich schon eine weile lang damit vergnügen 😉 altbiere sind eine feine sache, wenn sie nen schönen würzigen, nussigen, ländlichen touch haben. unser frischhopfenjunge hier punktet in dieser hinsicht! ich find ihn wirklich herrlich; die nase sagt bereits „hast du definitv bock drauf“ – und hält ihr versprechen 🙂 doch, damit kann man sich einen netten abend machen 😀 das ganze bei einem gut trinkbaren alkoholgehalt von 5 %.

und jetzt zum kürbisköpfchen 🙂 in der zeit rund um halloween und thanksgiving kommen sie ja immer wieder aus den braukesseln gekrochen: die pumpkin ales aus aller welt 🙂 wir lieben kürbis auf dem teller, hatten aber bis auf ein, zwei ausnahmen eigentlich noch kein pumpkin ale im glas, das uns so richtig geflasht hat. was tun? sich selbst mal heranwagen 🙂

und so haben wir neulich unser kürbisköpfchen gebraut. dafür haben wir den kürbis im backofen karamellisiert; er wurde danach in smashed pumpkin form 😉 bereits mit eingemaischt.

zu den weiteren zutaten des pumpkin ales zählen koriander, zimt, muskat, piment und honig. der treber sah auf der oberfläche ganz schön pampig aus 😀 …unser kleiner brauhelfer war natürlich auch wieder mit am start 🙂

tja, das ergebnis … machte eher einen ernüchternden eindruck 😀 geil ist die farbe jetzt nicht wirklich, hm? 😛

davon ist beim fertigen bier glücklicherweise nichts mehr zu sehen – so sieht das kürbisköpfchen aus:

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hopfenjunge – kürbisköpfchen: würzig, pfiffig, rund. perfekt für erste vorweihnachtliche glücksmomente. ein sowas von herbstlich gebrautes pumpkin ale.

(übrigens hat er durchaus schaum – ich war nur ein bischen zu vorsichtig beim einschenken :P) schön finde ich, dass es tatsächlich mal ein bisschen mehr richtung kürbiston geht; viele pumpkin ales sind da ja schon deutlich dunkler. und, was uns wichtig war: es soll nicht nur nach den gewürzen schmecken, die drin sind. der kürbis soll da schooon auch zu schmecken sein 😉 und das ist uns mega gut gelungen, es ist sooo lecker! 😀 würzig, ein bisschen kürbis (nicht zu viel, nicht zu wenig), ein bisschen weihnachtlich – hach! ❤ kürbisköpfchen kommt mit 7 % daher.

und nun das tolle: ich hab nen rezeptlink für euch: hier! dieser gute mann hat hier ein schönes rezept gebastelt. das war unsere basis, ein bisschen was haben wir natürlich verändert, entscheidend vor allen dingen: die doppelte (!) menge an kürbis. traut euch da echt, es ist jetzt kein kein iiih-ich-mag-kein-kürbis-bier, ganz und gar nicht 🙂 einfach mal machen, wisst ihr ja 🙂

ich hoffe, ihr hab gerade auch was feines im glas 🙂

tschüss, ihr kohlköpfchen ! ❤

euer hopfenmädchen

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