ausflüge

team hopfenjunge on tour – ein (wander)trip durch franken, teil 1: von hollfeld bis nach nürnberg

meine facebook-follower haben es ja schon gesehen – die letzte woche waren wir – erneut 😉 – im schönen frankenland unterwegs. eigentlich sollte es eine camping-wandertour werden; wir wurden aber bereits mit unwetter begrüßt (voll nett…) und zumindest die folgenden nächte sollte es auch nicht gerade sommer-like werden. spontan sind wir auf gasthäuser/pensionen/hotels umgestiegen, was mir im endeffekt soooo lieb war, weil ich krankheitsbedingt dann ab dem ich glaube dritten tag hier und da deutlich abgekackt bin. am meisten ärgert mich, dass wir forchheim so gut wie gar nicht mitnehmen konnten und ich erlangen eigentlich verpennt hab 😦 leider ging es wirklich sowas von gar nicht anders… und somit haben wir neue alte gründe, um die gegend noch mal zu besuchen – nächstes jahr dann 🙂 gewandert sind wir trotzdem, wenn auch teils nicht alle strecken, die wir uns vorgenommen hatten (danke, immunsystem! :P). unsere letzte etappe – bamberg – pack ich in einen weiteren beitrag.

ausgangspunkt war hollfeld; im strömenden regen haben wir es am abend zuvor noch noch gerade so zum abendessen in nem kleinen, netten hotel geschafft. für klein und nett zumindest essensmäßig ordentliche preise, die bedienung hat aber viele pluspunkte gesammelt, vor allem, weil wir unser auto ein paar tage dort stehen lassen durften 🙂 zum essen gab’s übrigens das steinbier und das schwarze von leikeim.

kann man wirklich gut trinken; gewundert hat mich, dass mir besonders das schwarze so gut geschmeckt hat, ein schwarzbier nach pilsener brauart – und ihr wisst, wie sehr ich pils nicht mag 😉 …nunja… kleine geschmacksverirrung, kann doch mal vorkommen 🙂

am nächsten morgen sind wir also gestartet; tagesziel war heiligenstadt, haben aber – weil’s so schön (lecker) war 😀 – den aufseßer bierwanderweg noch mal mitgenommen (wirklich ein krasser unterschied, ob man den unter der woche oder samstags wandert – die buden waren voll!). bilder und den passenden bericht von der letzten tour findet ihr hier. nach etwa 25 km sind wir im naturfreundehaus veilbronn angekommen.

hätten wir allein vielleicht gar nicht gefunden, wurde uns von einem freund empfohlen und auch ich kann euch das haus weiterempfehlen 😉 hier kann man günstig übernachten (ohropax einpacken, sehr hellhöriges haus :D) und bekommt was feines zu essen – ach, bier – das posthörnla der brauerei hönig – gabs auch, und zwar mit schöner aussicht. und kätzchen. wollte aber nicht fotografiert werden. 🙂

morgens ging’s dann weiter, nächster halt: schwanenbräu in ebermannstadt. das timing war perfekt, denn hier konnten wir die düsteren regenwolken abwarten. sehr leckeres bier! schnappt euch ruhig mal so nen schwan. wer nett fragt, kann da auch noch 2 gläser shoppen (juhu!) 😉

ein paar kilometer entfernt liegt die nikl brauerei in pretzfeld. auch hier: erfreuliches bier, besonders das sommerbier, welches schön aromahopfig daherkommt. und auch hier: tiere auf dem glas – ebenfalls geshoppt! 😉

tagesziel war forchheim, von der länge her in etwa mit der ersten etappe zu vergleichen. und irgendwo unterwegs hat mein körper angefangen, keinen bock mehr zu haben 😀 waren abends noch in der brauereigaststätte eichhorn und das war leider, leider auch schon alles, was ich von dieser stadt mitnehmen konnte.

von dort war’s noch ein wenig latscherei zum gasthaus und nach ner horrornacht sind wir dort in den zug gestiegen (bääääh!) – nächster halt: erlangen.

hier sind wir zunächst durch den botanischen garten geschlendert – echt mega schön gemacht! die stadt ansich ist ebenso sehr hübsch; es gibt da so ne handytour, da ruft man ne nummer an und wird zu unterschiedlichen punkten geführt, zu denen dann jeweils etwas erzählt wird; in unserem fall war’s die biertour 😉 beispielsweise häuser, in denen früher mal eine brauerei war, aber eben natürlich auch noch aktive brauhäuser, man soll ja schließlich nicht verdursten. zusammen sind wir noch in den biergarten der brauerei kitzmann, danach ging’s für mich ins bett – war ja schließlich auch schon nachmittag 😛 ja, das war’s dann auch mit erlangen. hmpf.

die gefühlten 73 stunden schlaf waren aber gut und so konnten wir uns am nächsten morgen auf den weg nach nürnberg machen, wandern ging im gemächlichen tempo wieder klar 🙂 wir hatten ein date mit felix von orca brau und er hat sich trotz wenig zeit (gerade war er dabei, seinen neuen sud boomshakalaka abzufüllen) ordentlich zeit genommen – daaanke! 🙂

echt super, was er da auf die beine gestellt hat! ich muss zugeben, ich war beeindruckt und auch ein bisschen neidisch 🙂 und seine biere sind auch einfach saulecker! zwei davon haben wir probiert und dann war die frage: was nehmen wir denn mit? die sache war klar: alles 😀 also rein in den rucksack, hat so gerade noch gepasst – aufgrund des doch mittlerweile ordentlichen gewichts (na gut, hauptsächlich hab ich wieder geschwächelt :D) sind wir die letzte etappe ins zentrum mit bus und straßenbahn gefahren. dort hatten wir dann ne kleine ferienwohnung und sind für 2 nächte geblieben.

mitgenommen haben wir dort – oh, ein kätzchen! ❤ –

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die lederer kulturbrauerei (herrlich, dieses krokodil :D) – das kroko war auch wirklich lecker. und deren biergarten gleicht eher einem bierpark 😉

biertechnisch war’s das dann an dem tag aber auch für mich; von den anschließenden bieren bei schanzenbräu habe ich mir sagen lassen, dass das sommerbier eher so mit durchschnitt und der dunkle typ hier eher so mit jammi zu beurteilen sind 😉

am nächsten tag haben wir eine führung durch die felsengänge unter der altstadt gemacht. die fotos kommen irgendwie so gar nicht rüber – nützt nix, ihr müsst selbst hin, lohnt sich! 🙂 in diesen kellern reifte jedenfalls früher so manches bierchen, und auch heute noch nutzt sie die hausbrauerei altstadthof teils zum lagern. die ist übrigens ganz schön gelegen und bietet solide bierchen an. 🙂

aber generell ist nürnberg ein wunderhübsches plätzchen mit imposanter burg!

empfehlen kann ich euch zum schluss auch noch das bieramt am tiergärtnertor; hier kann man sich gemütlich für’n bierchen hinsetzen und die stadt beobachten 😉 …gibt ne menge flaschenbiere und zudem auch immer wechselnde aktionsbiere.

den restlichen abend haben wir in der ferienwohnung mit selberkochen verbracht, eigentlich schade, denn wir hatten noch nen weiteren bierladen auf dem plan – nächstes mal, oder wie war das… 😉 am nächsten morgen ging’s dann mit bus und zug über bayreuth nach hollfeld zurück, um den wagen abzuholen. nächster halt: bamberg. davon erzähl ich euch aber dann ein anderes mal 🙂

tschüss, ihr pumpernickel! ❤

euer hopfenmädchen

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