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samuel smith – imperial stout: über sam smith, samuel smith und akuten schokoladenbock.

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sam smith, den britischen sänger, kennt ihr, right? ich schätze, die einen mögen ihn besonders, die anderen mögen besonders ihn nicht. er hat ja schon eine sehr markante (hohe) stimme, die sicherlich nicht jeder als angenehm empfindet 😉 ich kann nur sagen, live ist er unbedingt sehens- und hörenswert, selten einen künstler gesehen, der so genial mit seiner stimme umgehen kann – ob man diese nun mag, oder nicht.

ich habe hier ein bier für euch, dass ich ebenso überzeugend finde und das – bzw. dessen brauerei, bzw. deren gründer – praktischerweise den selben namen trägt, so könnt ihr euch dieses leichter merken 😀 beide kommen aus england, beide sind großartig – bei dem einen hört man’s, bei dem anderen schmeckt man’s eben – das ist aber auch der einzige unterschied. gut, samuel smith ist ein bisschen älter – die brauerei wurde 1758 gegründet und ist somit die älteste brauerei in yorkshire (, abgesehen davon die kleinste unabhängige brauerei englands.). damit sam nicht ständig mit der brauerei verwechselt wird, hat er sich wohl bei seinem vornamen für die kurzform entschieden – so ein fuchs!

was mir auf dem konzert erst besonders aufgefallen ist: sam leidet ein bisschen. da geht’s viel um trennungen und als ich das bier getrunken habe, wurde mir klar, was bzw. wer mit den zeilen „…but when you call me baby, i know i’m not the only one…“ gemeint ist. …da hat sich jemand in den anderen sam smith verliebt! verständlich, wirklich verständlich. aber natürlich bitter für den einen sam.

apropos bitter. und bitterschokolade. kommen wir zum bier. hier geht’s also um die samuel smith brewery aus yorkshire im schönen great britain bzw. deren imperial stout. ich find schon die flasche echt schnieke, sie ist besonders schmal und die goldenen verzierungen auf dem etikett machen natürlich was her.

das stout ist dunkel, wie ein stout sein sollte mit einem schönen, cremigen schaum. es schmeckt stark (nicht im sinne von „man schmeckt den alkohol“, mehr im sinne von intensiv und großartig!) und hat besonders malzige aromen; man schmeckt kaffee und bitterschokolade – vor allem im nachtrunk, der recht trocken ausfällt. alkoholgehalt: 7 %.

gehört für mich ganz klar in meine favourite-stout-schublade. als speiseempfehlung bekommt man schokolade, was auch meiner meinung nach sehr gut passen würde, allerdings finde ich, dass das bier auch schon bei akutem schokoladenbock etwas reißen kann 😉 unbedingt probieren – ein bisschen sam smith im background wird die sache vermutlich schön abrunden.

die perfekte mood: „i do it for, i do it for the love…“

tschüss!

euer hopfenmädchen

4 Kommentare zu „samuel smith – imperial stout: über sam smith, samuel smith und akuten schokoladenbock.

  1. Ah klasse, Bier- und Musikempfehlung in einem Beitrag. 😀 Sam Smith habe ich schon viel zu lange nicht mehr gehört. Muss ich mal wieder machen. Aber zuerst in den Craftbier Store hier und gucken, ob ich da dann auch einen Smith für den Gaumen dazu bekomme. 😉

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